Stillverwirrung mal anders...

    Unser Kind ist Reverse-Stillverwirrt!

    Eine Hauptsorge von Hebammen (zumindest den meisten) und damit übertragen auf die Mütter (ebenfalls zumindest die meisten) ist, dass das Baby eine "Stillverwirrung" bekommen könnt - will sagen: das Baby könnte die Brust verweigern, weil es zu früh einen Schnulli oder ein Fläschen bekommen hat.

    Warum das überhaupt so dramatisch sein soll - darüber will ich mich nicht auslassen. Aber sicher ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass immerhin das Nuckeln beim Fläschen deutlich einfacher geht und mehr Milch rauskommt als beim Zuzeln an der Brust.

    Nun, was die Stillverwirrung angeht ist bei unserem Kind mal wieder alles anders: sie hat früh einen Schnulli bekommen (am 1. oder 2. Tag von einer Krankenschwester bei einer Untersuchung), wurde gestillt, trinkt Tee aus dem Fläschen und ißt Brei. Von Verwirrung keine Spur.
    Und Schoppen? Also Ersatzmilch aus dem Fläschchen? Das wäre ja ein Traum! Um 7 Uhr nochmal einen Schoppen machen und dann bis 10 Uhr weiterschlafen...

    Man kann jetzt nicht behaupten, sie würde es nicht zumindest probieren. Aber schon nach den ersten Zügen würgt sie so erbärmlich, als ob wir sie vergiften wollten.
    Heute Morgen haben wir es mit 2er-Milch probiert (Pre-Milch und 1er-Milch waren schon durch den "J-Test" gefallen). Da fahren eigentlich so ziemlich alle Babys darauf ab, denn das ist warm, lecker und süß - nur nicht unsere Tochter!
    Spuckend, prustend und würgend hat sie auch diesen Versuch als gescheitert quittiert. Da sie im Innersten eine liebe, freundliche und höfliche Seele ist, hat sie sich danach aber umso mehr beim Morgenbrei mit genüsslichen "Hmmmmms" und "Jammjamms" ins Zeug gelegt.

    Ok ok, wir haben es ja verstanden... Braucht jemand Pre-, 1er oder 2er-Milch? Wir hätten da was zu verschenken...

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