Seit gestern liegt der kindliche Ausruf in der Luft: "M-mah"
Und man sieht Juliane deutlich an mit welcher Inbrunst sie die Lippen aufeinander presst, den Kopf vorreckt, die Schultern und Arme anspannt und uns ein weiteres drängendes "Mmm-mah" entgegenruft. So richtig haben wir es nicht gleich verstanden, aber inzwischen ist klar: das heißt "Oma" :)
Und wie das Gehirn in dem Alter so ist, wird der Ton auch fleißig wiederholt. "M-mah", "M-mah", "Mmm-mah" ruft es daher im Bett, beim Essen oder einfach nur Spielen!
Liebe Omas: herzlichen Glückwunsch, nach "Mämä" und "Baba" seid ihr jetzt erfolgreich die 3. benannte Gruppe. Ich vermute allerdings, dass im nächsten Entwicklungsstadium nicht nur alle Frauen "Mämäs" und alle Männer "Babas" sind, sondern ab jetzt alle ält... äh als fortgeschritten... ich meine mit grauen Haaren... also Mutter-Mütter auch "M-mahs" sind ;)
Apropos Fortschritt: Dass die Kleine sehr zum Erstaunen vieler Leute bereits mit dem Löffel essen kann, ist dank Kita-Training schon normal für uns geworden: Wir beladen den Löffel und sie führt ihn zum Mund - und trifft in der Regel auch :) Und klar, das ist auf jeden Fall eine tolle koordinative Leistung!
Aber seit Sonntag kann sie jetzt auch aufladen! Einfach so, ohne Vorwarnung. Wir sind stolz wie Bolle! Aber vermutlich würde Mirijam aus der Kita unseren stolzen Hinweis irritiert kommentieren: "Wieso, das macht sie bei uns schon seit 2 Wochen..." ;)
Außerdem hat sie sich das dauernde Abwischen ihrer Hände und Mund ganz genau angeschaut und verlangt inzwischen (ganz die Tochter ihrer Eltern) ebenfalls nach einem Tuch, um sich oder uns den Mund ohne wahlweise auch gerne mal die Nase, Stirn oder das Kinn zu putzen.
Ein faszinierendes Alter mit täglich neuen Fortschritten...
