Neulich beim Abendessen...

    Wir sitzen mit einer leicht müden Juliane beim Abendessen...

    Juliane schiebt sich irgendwas in den Mund... plötzlich lässt uns ein lauter, schmerzvoller Schrei zusammen zucken. Wir verstehen erst gar nicht, wieso Juliane brüllt wie am Spiess... bis der - Entschuldigung - zwar schmerzhafte aber etwas lustige Groschen fällt: Juliane, der kleine Gierschlund hat sich selbst in den Finger gebissen...

    Wer schon mal bei der Raubtierfütterung das Pech hatte nicht schnell genug die eigenen Griffel aus der Reichweite von Julianes Beisswerkzeugen zu bekommen, der weiss ganz genau was für eine Kraft in dem kleinen Kiefer steckt... Aua sag ich da nur - aus eigener Erfahrung!

    Umso überraschender und unverständlicher, dass sie die in vielen durchwachten Nächten (unsere, nicht ihre!!!) ausgebrüteten Zähne dann so frustrierend spartanisch einsetzt (mal abgesehen vom "in den Finger beißen") und lieber große Bissen ungekaut (und nicht seltend herunterwürgend) verschlingt. Da möchte man schon fragen: "Liebe Tochter, wozu glaubst Du haben wir uns die Nächte um die Ohren gehauen, damit Du Zähne bekommen kannst - und setzt sie dann nicht mal ein..."

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