...kein Update mehr... Schande über mich... oder vielleicht doch nicht?
Der Job hat mich quasi mit voller Wucht wieder. Leider ist die Einzeltage-Abwesenheit durch die Mehreretage-Abwesenheit ersetzt worden. Zusammen mit Stilldemenz, unserem vollen Terminplan und jetzt noch einem "Julchen" lässt mir für Hobbies wie bspw. Rennradfahren, Bloggen, etc. wenig bis keinen Raum mehr. Das gleiche betifft natürlich auch Yvi - selbst mit 100% Anwesenheit daheim bleibt für alles andere kaum noch Platz.
Nun hört sich das ein bisschen sehr einseitig negativ an, denn der Grund, warum wir keine Zeit mehr haben (also das Julchen) ist jede zeitliche Einschränkung wert. Aber so kommt es halt dazu, dass momentan wenige Berichte zu lesen sind.
In der Zwischenzeit hat sich aber natürlich viel getan! Das passt gar nicht alles in einen einzelnen Bericht und würde ich alles beschreiben wollen, käme ich wohl gleich wieder in Zeitnot. Also beschränke ich mich mal auf ein paar Highlights :)
Inzwischen ist die Kleine immer aufmerksamer und kann schon ganz prächtig den (im Verhältnis zum Körper) schweren Kopf sehr tapfer halten. Eine besondere Freude scheint ihr zu bereiten, dass sie den Kopf von links nach rechts ohne Probleme drehen kann (man freut sich in den ersten Monaten über jede Kleinigkeit!). Und das tut sie dann auch in einer Frequenz, dass ich manchmal die Angst habe, der Kopf fällt noch ab. Tut er aber glücklicherweise nicht, denn die Halsmuskeln sind auch stärker geworden.
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Das kommt vom zunehmenden Heißhunger! Hatte sie bisher immer alle 3-4 Stunden eine halbe bis eine ganze Brust leergetrunken macht sie das jetzt in längerem Abstand, dafür aber auch gleich beide Brüste. Das nenne ich mal einen Effizienzgedanken! Ganz meine Tochter ;)
Die Kundgabe des Hungers hat sich auch "leicht" verändert. Bisher war das ein oftmals einmaliger Quäcklaut mit dem hoffenden Warten, dass innerhalb der nächsten Minuten das Essen serviert wird. Auch da schien ihr deutliches Verbesserungspotential vorhanden zu sein und sie hat das Verfahren "optimiert": Hunger wird jetzt sofort und unmittelbar durch (erstaunlich und anfangs erschreckend) lautes Schreien klar gemacht. Und die Empfängerstelle hat das Prinzip auch sofort verstanden: Zeit lassen bedeutet noch mehr Schreien. Da rennen Vatti und Mutti jetzt aber!
Aber nicht nur das Schreien hat sich verändert. Überhaupt hat die Interkommunikation einen deutlichen Schub hingelegt. Die Kleine strahlt und lacht jetzt auch was das Zeug hält und beobachtet alles ganz genau in der unmittelbaren Umgebung. Gerne tut sie das bei ihrem Mobile, dass wir ihr über den Stubenwagen gehängt haben: zwei Raben (rot und gelb) drehen da jetzt ihre Kreise und sie beobachtet dieses Schauspiel ungemein interessiert und lacht die Raben beim Vorbeiflug immer wieder freudig an - gleichwohl die beiden dies nicht erwidern. Und da die Ärmchen nicht lange genug sind, um die Raben zu erreichen, nimmt sie halt die Füßchen... was haben wir nur für ein intelligentes Kind!
Daher stehen nun wir beide freudig grinsend vor dem Stubenwagen und strahlen die Kleine bei jedem ihrer Lachen an - gleichwohl sie das nicht... nein, das stimmt jetzt so nicht. Sie freut sich auch, wenn wir sie angrinsen und nochmehr, wenn wir sie auf ihr Strahlen hin raus und auf den Arm nehmen. Erfolgreiche Elternerziehung nennt sich das!
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Die Nähe liebt sie und schmiegt sich gerne an Brust, Schulter oder Hals. Sehr zum Leidwesen der Mama schneckelt sich sie inzwischen auch ungemein gerne an ihr Elefantenschnuffeltuch. Genauergesagt versteckt sie ihr Gesichtchen darunter und schläft dann auch sehr gerne und schnell ein. Da legt sie auch eine beeindruckende Technik inzwischen an den Tag und schafft es mit wilden Ruderbewegungen ihres kleinen Fäustchens das Tuch zielsicher zu sich herzuziehen und über das Gesicht zu legen. Nun haben wir natürlich die nicht unerhebliche Angst, dass aus Einschlafen Luftmangel wird und tigern daher laufend unruhig um den Stubenwagen herum um das Ding wieder wegzuziehen.
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Warum das Schnuffeltuch dann überhaupt im Stubenwagen liegt? Gute Frage - wir wurden erfolgreich erzogen, dass Kind nicht ohne schlafen kann. Da muss es sowas schon im Bauch gegeben haben...
