Bllllllll

    Die Ausdauer hat sich gelohnt! Stundenlanges Training, indem ich...

    ... vor dem Julchen den Affen gemimt und nur leicht penetrant mit "Bllllllll" und ansteigendem Summton prustend die Kleine bespaßt habe. Und tatsächlich hat sie Sonntagmorgen mit einem Jauchzen in gleicher ansteigender Tonlage reagiert - und direkt danach mit einem kleinen "bllll". Der Papa ist so stolz auf das erste Wort! ;)

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    Bis dahin konnte man geradezu im Gesicht ablesen, wie sie verkrampft versucht hat, die Lippen genauso zu formen und einen Ton herauszubekommen. Großartig. Hat nur leider nicht immer geklappt. Aber ihr dabei zuzuschauen, wie sie ganz genau beobachtet, was ich da tue und das mit verschiedenen Grimassen versucht nachzuahmen, ist ein eigenes Fernsehprogramm wert.

    Ach ja, wo hat sich das ganze ereignet? Am Gardasee. Da haben wir Céline und Ingo nach Ihrem erfolgreichen Transalptraum in Arco in Empfang genommen. Freitag sind wir mit dem Plan losgefahren, die Strecke in zwei 3-Stunden-Abschnitte und einer längeren Pause für die kleine Maus in der Mitte zu teilen. Dann sollten auch 550km als 2. Reisepremiere gut zu überstehen sein (die erste war nach Schwerte zur Hochzeit eines Kollegen).

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    Während der Fahrt beim "Bienchen-Hypnotisieren"

    War auch 'ne super Idee, ging nur schon damit nach hinten los, dass wir bereits im Illertal tanken mussten. Das war Pause Nummer 1. Die elendig langsame Fahrt über den Fernpass hat auch enorme Begeisterungsstürme bei der Maxi-Cosi-Beifahrerin ausgelöst, so dass wir in Innsbruck kurz fehlenden Stilltee eingekauft und an der Brenner-Raststätte Pause Nr. 2 eingelegt haben. Pause Nr. 3 hat uns dann die arme Kleine bei 38 Grad darbend 7 Kilometer vor dem Ziel aufgenötigt. Waren alles natürlich Stillpausen, ist klar! Die letzten 7 Kilometer hat sie uns dann stark protestierend begleitet. Damit haben wir es nach sage und schreibe 8,5 Stunden "schon" an den Gardasee geschafft. Na, die Elternzeit-Reise kann ja was werden...

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    Aber dafür war es in Bella Italia herrlich schön. Das Julchen hat die Hitze zwar nur mehr oder weniger gut weggesteckt und hat öfter mal einen Tankstopp einlegen müssen, aber alles in allem hat es Spass gemacht und auch das Julchen war bei all der Aufmerksamkeit vom Transalp-Fanclub und den beiden Heroen (übrigens 18.000 hm und 808 km mit 17 Pässen durch 3 Länder in 7 Tagen) durchaus gnädig gestimmt.

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    Die Helden...

     

    ...und der Fanclub

    Bei der Rückfahrt waren wir alle 3 cleverer: wir sind direkt nach dem Frühstück los und das Julchen hat einfach bis Deutschland (über den Fernpass!) durchgeschlafen. Erst am Allgäuer Tor haben wir alle eine wohlverdiente und lange Pause gemacht. Und so waren wir auch alle schon nach 6,5h daheim. Ende gut... ach was, das war schon auch vom Anfang an gut!

    PS: übrigens, die Kleine ist ja nicht blöd oder auf den Kopf gefallen. Um den Papa schön bei seinen endlosen Trainingsversuchen bei Laune zu halten (und damit er sich weiter zum Affen macht), hat sie immer in den richtigen Abständen den Kopf in den Nacken geworfen und so zuckersüß und herzlich gelacht (mal mit - mal ohne Jauchzen), dass der Papa gerne weiter den Clown gespielt hat... aber den Papa stört das auch nicht!

    PPS: Das nächste Ziel ist: "Paaaaapaaaaa" ;)

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