Jetzt hat das mit dem Drehen auf den Bauch hervorragend geklappt - Julchen übt fleißig (und erwartet dementsprechend auch, dass wir sie auch wieder auf den Rücken zurückdrehen, damit sie sofort wieder von vorne beginnen kann)
Aber seit gestern hat sie die Übung "ich drehe mich" wohl zu den Akten gelegt. Das klappt ja jetzt, also warum weiter üben? Nach ihrem motorischen Sprung sind jetzt offensichtlich die anderen Künste dran: sie brabbelt vor sich hin und sobald sie sich zur Seite gedreht hat, scheint sie zu singen - unserem schiefen Gesang kommt das zumindest schon ganz schön nahe.
Dabei "finden" sich wieder die Füße und die Zehen spielen miteinander, oben entsprechend die Finger. Diese müssen allerdings durchaus öfters pro Minute vom Mund entdeckt werden und so kaut die Kleine abwechselnd auf allen Fingern… und: die Daumen werden zunehmend favorisiert. Leider! Wir haben ja anfangs noch vergeblich versucht mit dem Schnulli zu intervenieren. Das hat auch ab und an geklappt, aber inzwischen ist wohl klar: wir haben den Kampf verloren. Der Schnulli wird immer öfters mit einer angewiderten Miene, die sonst nur der Biotee hervorbringt, wegkatapultiert und abwechselnd an dem linken und dem rechten Daumen gekaut und auch genuckelt. Tja, die väterlichen Gene sind halt doch stärker… Eine Präferenz für eine Seite hat sich dagegen noch nicht abgezeichnet. Juchhu… :(
