Im "U-Leben" der Babies - sprich zwischen den festen Untersuchungen - gibt es immer fest definierte "Mindestanforderungen" an Motorik, Wahrnehmung, Handeln, usw...
Für Details verweise ich gerne auf das kinderärztliche Mamalexikon - da bin ich nicht so firm - aber bspw. gibt es die Anforderung für eine U (ich glaube U5): Kinder finden ihre Mitte. D.h. die Füße und Hände haben sich gefunden (am Anfang klappt das noch nicht) und treffen dabei in der Körpermittellinie aufeinander.
Es ist lustig mit anzusehen, wie die Hände und Füsse immer näher aneinander kommen, aber doch noch nichts voneinander zu wissen scheinen, so wie sie sich "immer" verfehlen.
Nun, seit jetzt (wir sind uns nicht sicher, ab wann genau) haben sich jedenfalls nicht nur die Hände gefunden, sondern nun auch die Füße. Die beiden Fußflächen stehen immer wieder aufeinander und "spielen" miteinander. D.h. die Zehen betasten sich und greifen nacheinander. Die Hände machen das ja schon ein wenig länger und die Finger spielen miteinander.
Zur "Beruhigung" greift die Kleine auch mit Ihren Händen (erst) nach den Oberschenkeln, inzwischen ruhen die Hände aber auch auf den angezogenen Knien. Es ist einfach krass dem Lernablaufprogramm des Lebens zuzuschauen und fasziniert zu beobachten, was plötzlich alles schon funktioniert (bspw. das zur Seite drehen) und was demnächst kommen dürfte (bspw. das komplette Drehen). Ein Ablaufprogramm, das fest hinterlegt ist und nur verlangsamt oder besser noch durch Förderung beschleunigt werden kann.
