Wenn einer eine Reise tut...
...dann kann er was erleben!
Diese Weisheit gilt auch heute noch. Allerdings können wir wohl nicht behaupten, dass wir nichts erleben würden! Schon gar nicht seid Juliane auf der Welt ist. Aber man kann ja gegen die Frau haben was man will, aber das "von-der-leyeschen" Elterngeld macht Dinge möglich, von denen viele (vor allem) Väter nie geträumt hätten: richtig viel Zeit mit ihrem Kind verbringen.
Ehrlicherweise muss man sagen, dass es nur einer kleinen Bevölkerungsschicht dies subventioniert ermöglicht - und eigentlich wäre das auch schon früher machbar gewesen, nur niemand ist auf die absurde Idee gekommen, einfach mal 2 Monate unbezahlt frei zu machen, auch wenn sich gerade dieser arbeitende Teil genau das möglicherweise hätte leisten können.
Nun, ich möchte weder einen gesellschaftspolitischen Diskurs noch eine soziale Gerechtigkeitsdebatte vom Zaun brechen, sondern mich an der Stelle einfach mal darüber freuen, dass uns diese gemeinsame Zeit geschenkt und ermöglicht wird!
Und da wir viel und gerne reisen, möchten wir (gut, zugegebenermaßen vor allem ich) ein paar Wochen für eine Reise durch Europa nutzen. Das erste Ziel "Skandinavien" fällt leider bedingt durch die mögliche Jahreszeit im Herbst flach. Also haben wir uns für Südfrankreich, Spanien und Portugal entschieden (mehr ist in der Zeit einfach nicht drin, auch wenn es natürlich noch viele andere schöne Länder gibt), da es dort im Reisezeitraum September-November noch schön und warm ist, wir beide Südspanien noch nie gesehen haben und uns für die romanische / arabisch-spanische Geschichte sehr interessieren.
Das ganze soll mit einem Wohnmobil passieren. Wir waren schon zweimal Campen (in USA und Neuseeland) und finden die Flexibilität einfach perfekt. Jederzeit anhalten und einfach mal einen Kaffee machen (mein Argument), schnell den Standort wechseln ohne viel Auf- und Abbau (Yvis Argument), kein laufendes Ein- und Auspacken von Koffern (unser Argument) und zu guter Letzt eine immer gleiche Umgebung für Juliane, die selbst nicht viel von der Reiseumgebung hat, außer uns, die wir rund um die Uhr für sie da sind (Julianes Argument :) ).
Also alles in allem eine Win-Win-Win-Situation - alle haben was davon. Was will man mehr?